Erdogans Versuch sich in Deutschland gehör zu verschaffen

Derzeit predigen in deutschen Moscheen 970 Imame, die von der türkischen Religionsbehörde nach Deutschland entsandt worden sind. Somit hat sich die Türkei in den deutschen Moscheen eine Stimme gesichert, die nicht selten auch im politischen Raum Aktivität zeigt.

In Deutschland predigen derzeit 970 Imame der türkischen Religionsbehörde. Ihre Aufenthaltsdauer in Deutschland liegt in der Regel bei fünf Jahren, wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Anfrage bei der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e. V“ (Ditib), die für etwa 900 Moscheen in Deutschland zuständig ist, berichtet. Diese Masse an Imamen aufgeteilt in vielen Städten von Deutschland ist ein Mittel von vielen, um auch die türkische Politik für deutsche mit türkischen Wurzeln näher zu bringen. Es gibt zum Beispiel Berichte, in der Privatpersonen bei Festlichkeiten wie beim Ramadan entnommen haben, wie die türkische Nationalhymne gespielt wurde und Flaggen der Türkei und von türkischen Parteien gehisst wurden. Man könnte meinen, dass dies was normales sei, vor allem weil so viele Türken in Deutschland leben, jedoch sehen viele darin das ausnutzen des Islam um sich politisch zu stärken.

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